Wie die Länder planen die Festivals und Clubs wiederzubeleben

Regierungen und Gesundheitsorganisationen, die unter Druck stehen die Weltwirtschaft wieder zu beleben starten nun damit neue Richtlinien für die Neueröffnung von Veranstaltungsorten und Musikfestivals festzulegen. 

Hier ist das Neueste über die Wiedereröffnung des Nachtlebens. 

Deutschland

Deutschland hat zugelassen, dass alle Geschäfte mit sozial distanzierenden Maßnahmen wiedereröffnet werden dürfen, was für die Bundesländer eine gute Nachricht ist. Das Bundesland Bayern plant laut BBC die Wiedereröffnung von Restaurants am 18. Mai, es gibt jedoch noch keinen landesweiten Plan für Bars und Restaurants. Deutschland hat derzeit ein landesweites Verbot von Clubs, Theatern und Kulturstätten bis zum 31. Juli. Veranstaltungen mit 5.000 oder mehr Personen sind bis zum 24. Oktober verboten.

Dänemark

Die Grenzen in Dänemark bleiben für Ausländer geschlossen aber die Eröffnung von Museen, Theatern und Zoos beginnt am 8. Juni. Bars, Nachtclubs und kleine Konzertorte müssen bis Anfang August auf die Wiedereröffnungen warten.

Die Niederlande

Der niederländische Gesundheitsminister sandte einen Brief an das Repräsentantenhaus in dem er schrieb, dass „Massenereignisse mit ländlichem Erscheinungsbild“ nur mit einem Impfstoff erlaubt sein dürfen. Konzertsäle und Theater dürfen jedoch ab dem 1. Juni unter Vorbehalt und sozialer Distanzierung für Gruppen von 30 Personen eröffnen. Gruppen von 100 Personen dürfen sich erst ab dem 1. Juli wieder versammeln.

Vereinigte Staaten

Die USA fingen mit ungleichmäßiger Wiedereröffnungsbemühungen an. Wobei bestimmte Orte wie Austin (Texas) und Springfield (Kentucky) unmittelbar darauf drängten, Bars und Nachtclubs sofort wieder zu eröffnen. Mit der weltweit größten Konzentration an Infektionen und Todesfällen werden die Wiedereröffnungsbemühungen in Städten wie New York und Los Angeles erst schrittweise durchgeführt. Nachtclubs und Bars gehören wahrscheinlich zu den letzten Unternehmen, die geöffnet werden dürfen.

Portugal

Die portugiesische Regierung hat Musikfestivals bis zum 30. September verboten und sich laut ECO auch an Rückerstattungen für Ticketinhaber beteiligt. Wenn Veranstaltungen, die zwischen dem 28. Februar und dem 30. September stattgefunden hätten und aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht stattfinden werden, erhalten die Verbraucher einen Gutschein, der dem gezahlten Ticketpreis entspricht.

Spanien

Spaniens Lockdown-Locking-Plan sieht vor, dass ab diesem Monat einige „kulturelle Veranstaltungen“ stattfinden werden. Am 11. Mai dürfen Außenterrassen mit Restaurants und Bars zu 50 Prozent geöffnet werden. Nicht mehr als 30 Personen dürfen an Innenveranstaltungen teilnehmen und nicht mehr als 200 an sozial distanzierten Open-Air-Veranstaltungen. Für die letzte Phase, die für den 10. Juni geplant ist, steigt die Kapazität für Innenveranstaltungen auf 80 Personen, während bei Veranstaltungen im Freien bis zu 800 Personen teilnehmen können.

Italien

Italien, das Land mit den strengsten Pandemie-Regelungen Europas, hat jetzt begonnen seine Sperren schrittweise aufzuheben. Restaurants und Bars können derzeit Speisen zum Mitnehmen anbieten. Bis zum 1. Juni dürfen sie wieder ganz geöffnet werden. Es gibt keinen offiziellen Aufruf zur Wiedereröffnung von Nachtclubs oder zur Anpassung von Verboten bei größeren Veranstaltungen.

 

Wir werden uns wohl international noch länger mit strickten Verboten und Regelungen anfreunden müssen.

 

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