WELCHE EINFLÜSSE HAT CORONA AUF Rave On!®

WELCHE EINFLÜSSE HAT CORONA AUF den Versandhandel & Rave On!®



Seit sich der Corona-Virus in Europa verbreitet, kommen stündlich neue Meldungen, die viele Menschen verunsichern. Welche Einflüsse hatte das Virus bisher auf den Versandhandel und vor allem auf Rave On!® Welche Entwicklung ist aktuell denkbar?

Zur beruhigung, kann eine Ansteckung nur über eine sogenannte Tröpfchen Übertragung stattfinden. Das passiert beim direkten Kontakt mit anderen Menschen, über Speichel, Niesen, Husten, also über die Atemwege und Schleimhäute. Die Viren überleben auf Oberflächen nur wenige Sekunden, somit ist eine Übertragung über Gegenstände völlig auszuschliessen. 


50 Prozent der Erkrankten in China sind inzwischen genesen


Um die Entwicklung einschätzen zu können, lohnt sich ein Blick auf das Land, in dem der Virus ausgebrochen ist. In China geht die Anzahl der Infektionen inzwischen zurück. Die Anzahl der genesenen Personen liegt seit einigen Tagen über der Anzahl an Neuinfizierten. Mehr als 50 Prozent der Betroffenen sind inzwischen wieder gesund. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung innerhalb Deutschlands schätzt das Robert-Koch-Institut aktuell (Stand: 02.03.2020) als mäßig ein. Eine weitere Ausbreitung des Erregers ist zu erwarten. Dass das Virus einen Einfluss auf die wirtschaftlichen Prozesse hat, ist mittlerweile klar: die Medien betiteln ihn als einen Stresstest für die Industrie. Deutsche Unternehmen, die in China aktiv sind oder Produkte aus betroffenen Ländern und Regionen beziehen, haben aktuell mit Verzögerungen in den Produktionsabläufen und damit mit Umsatzverlusten zu kämpfen.



Wirtschaftliche Folgen im ersten Quartal 2020

Durch den Corona-Virus und seine teils direkten wirtschaftlichen Auswirkungen sind kurzfristige ökonomische Folgen zu erwarten. Durch die Stilllegung der Wirtschaftstätigkeit in großen Teilen Chinas hat der Virus einen spürbaren Einfluss auf das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2020. Die Schwächung des chinesischen Marktes hat weltweit Folgen, da viele Produkte von dort bezogen werden die in der restlichen Welt verkauft bzw. in Lieferketten eingebunden sind. Die meisten Analysten erwarten, dass viele Unternehmen ihre Umsatz- und Gewinnprognosen für das erste Quartal nach unten korrigieren müssen. Der Wachstumsdämpfer im ersten Quartal kann aber Einfluss auf die Entwicklungen im restlichen Jahr 2020 haben. Desweiteren kann es unter anderem zu Aufholeffekten der Wirtschaft, zum Beispiel durch Beschleunigung der Produktion kommen. Wie vergangene Krisen dieser Art (z.B. SARS in 2003) gezeigt haben, sind solche Aufholeffekte denkbar, sobald sich die Situation normalisiert hat.


Börse kollabiert, schlimmster Crash seit Kriegsende - Sorge um Rezession

Die verzögerten Folgen des Corona-Virus kann aktuell niemand genau abschätzen. Ein Beispiel zum Aufatmen: Die Tagesschau Online meldete am 27. Februar, dass die chinesische Produktion bei BMW und VW bereits seit dem 17. Februar wieder angelaufen sei.


Coronavirus könnte Adidas, Gucci und H&M Milliarden kosten

Kaum eine Branche ist so stark mit China verflochten wie die Bekleidungsindustrie. Doch nun breitet sich das Coronavirus auch in Europa aus. Textilkonzerne müssen sich auf schwere Einbußen einstellen. 

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So wie die etablierten großen und bekannten Hersteller ihre Textilien in der chinesischen Volksrepublik herstellen, lässt sich Rave On!® Seine Artikel unter anderem ebenfalls dort produzieren wo auch Namenhafte Markenhersteller ihre Textilien verarbeiten lassen, überwiegend kommen diese sogar aus den selben Fabriken. 

 

Internationale Logistik stark beeinträchtigt

Weltweit kommt es, aufgrund staatlichen Praventivmaßnahmen zu starken Verzögerungen und Lieferengpässen in Produktions- und Logistiklieferketten. 

"Bereits seit September 2019 sind wir dabei unsere Lagerkapazitäten in Spanien und Italien zu erweitern um zukünftig unabhängiger zu sein und um unseren Kunden schnellere Lieferzeiten gewährleisten zu können. Dies hat uns nach Ausbruch und bekanntwerden des Virus sogar etwas Puffer gegeben, sodass der Großteil aller Bestellungen bis Anfang Februar noch ohne Verzug geliefert werden konnte."

"Wir werden unseren Warenbestand in weitere Internationale Orte verlagern, damit wir nicht zu viel an einem Ort auf Lager haben."

Eine Dezentrale Lagerhaltung und ausgelagerte Lagerverwaltung, sowie eine ausgefeilte Zusammenarbeit mit Großhandel und Versandpartner gehört von Anfang an zum Konzept, kann aber nur Etappenweise umgesetzt werden. 

 

Dezentrale Lagerhaltung verhindert den worst - case


"Ein Nachteil ist die Kostenlastige Steuerung und Optimierung, jedoch liegt langfristig die Zukunft in der Dezentralisierung. Wir müssen flexibel sein und mehrere Optionen haben, so wenig gebunden wie nötig und soviele Prozesse auslagern wie nur möglich."

Um Wettbewerbsfähig sein zu können und um überhaupt eine langfristige Chance am hart umkämpften Textilmarkt zu bekommen, schwören Mittelständische Versandhändler mit großen Ambitionen wie Rave On!® auf dezentrale Lagerhaltung, sogenannte Streckengeschäfte und automatisierung in möglichst allen Verwaltungsrelevanten Bereichen. 

So löst man damit mögliche Lieferengpässe durch stillstehende Produktion. Aktuell stapeln sich jedoch die Container in den Häfen - Ware aus der Volksrepublik zu verschiffen, ist schwierig geworden. Ebenso ist das Virus nun auch in Europa angekommen, womit der Ausbruch einer Epidemie immer wahrscheinlicher wird - seit wenigen Wochen sind jetzt auch in Europa erhebliche Einschränkungen von Logistik- und Speditionsdienstleister deutlich spürbar. 

Bei einem Zentralen Lagersystem wäre man bereits seit Ende Januar Handlungsunfähig gewesen, wobei es unter diesen Umständen viele Klein- und mittelständische Unternehmen, sowie Start-Ups, bei zunehmender Globalisierung und immer Monopolisierenderer Konzernentwicklungen einer Handvoll Global-Playern, garnicht erst geben würde. 

"Corona brachte uns zeitweilen an die oberste Belastungsgrenze. Wir haben während Verarbeitungs- und Vorbeugungsmaßnahmen, bereits seit Ende Dezember/Anfang Januar, eigentlich in Vorbereitung auf die lange Ferienzeit der Volksrepublik im Februar, so viele Artikel wie nur möglich nach Spanien, ins relativ nahe Italien, sowie in unser Neues Partnerlager im Nordrhein-westfälischem Mettmann Umlagern können. Genannte Ambitionen haben uns wohl vor dem ALLERSCHLIMMSTEN eine Zeit lang bewahrt"

 

 


Bereits mit den ersten Verdachtsfällen im Bevölkerungsreichem Bundesland Nordrhein-Westfalen, in dem sich auch die Druckerei der Raver Marke befindet, wurden weitere Lagerkapazitäten an der französischen Grenze, im Partnerlager der Stadt Lahr im Schwarzwald eingebunden.


Von Hier wurden seit Oktober 2019 hauptsächlich nur wenige Gadget- Accessoires- und Leuchtartikel überwiegend für den französischen Markt versendet.

"Nach einer überaus guten letzten Dezemberwoche und einem überdurchschnittlichen Start im Januar fühlten wir uns mit den erwarteten Warenlieferungen für das Erste Quartal 2020 gut gerüstet und freuten uns auf ein Mega Jahr 2020!"

Dies hielt zu unserer Enttäuschung jedoch nicht lange an.



Unangenehme Trendwende - Ende Januar

Nach dem Ausbruch von Corona war das oberste Gebot die Lieferfähigkeit beizubehalten, jedoch wurde dieses Ziel relativ schnell durch präventive Quarantäne Maßnahmen des Partnerlagers in Spanien, über Krankmeldungen, Personalengpässe bei Post- und Logistikunternehmen und schließlich bis zum Versandstopp aus Italien extrem Stark eingeschränkt.

Im fränkischen Nürnberg ging zudess im wahrsten Sinne des Wortes "die Post ab". Während es glücklicherweise überwiegend, Kompromisslos verständnisvolle, Kundenantworten zum Thema "Lieferungsverzug" gab, lösten Einzelfälle leider auch, einfach nur schockierendes Kopfschütteln aus. - Wir gehen aber  davon aus, daß die weitreichenden Ausmaße einer solchen Epedemie, auf den Internationalen Transit, schlicht nicht vorstellbar war. 

"Die Reaktionen von wenigen unzufriedenen Kunden könnte man sich in etwa so vorstellen als würde man ungebremst, hupend auf ein Stauende zu rasen, der durch einen schweren Unfall entstanden ist, während man sich vehement darüber beschwert, dass genau dort jetzt ein Unfall passieren muss. - Man solle die Autobahn sofort Neu bauen, am besten bis gestern und ganz woanders hin."

So eine, in der Tat unschöne Ausnahmesituation, war weder von irgendjemand abzusehen, noch Gewünscht und war zugleich unser bisher größter Rückschlag.

 


Wirtschaftsexperten sprechen davon, dass Ausläufer dieser Wochenlangen Export- und Produktionsausfälle noch lange bis ins Jahr hinein spürbar bleiben werden.

Inwiefern- und wie Eng wir in Europa mit dem Asiatischen Exportmarkt verflochten und von ihm in unserem Alltag abhängig sind, wird schnell deutlich, fängt man bei sich daheim an Artikel zu benennen, die Nicht aus Asien kommen. Ein Blick auf das ein oder andere Etikett lässt, uns schneller überraschen als Gedacht. 


Primär muss jetzt die Steuerung der Dispositions-, Lagerkonzentration, sowie der permanente Kontakt  mit Hersteller, Großhändler und Versanddienstleister aufrecht erhalten bleiben.

"Seit Januar bereits werden vereinzelt Einzelbestellungen, von Artikeln die noch nicht bei einem unserer Standorte eingetroffen sind, auf dem schnellsten Wege per Flugpost, direkt vom Hersteller zum Kunden versendet."



Die Warenverfügbarkeit in Lahr im Schwarzwald sieht sehr gut aus, jedoch kann 
die vorrätige, Eingelagerte Ware in Italien und Spanien hauptsächlich aufgrund Häuslicher Quarantäne-Anordnungen des Personals vor Ort nur stark eingeschränkt, bzw. aus Italien aktuell garnicht, bewegt werden. Der Betriebsablauf beim Druck unserer u. a. Rave On!® Artikel hat sich glücklicherweise bereits wieder Normalisiert.


"Mehr als Ein Stress-Test für uns der seines gleichen sucht."

Die Kundenbetreuung, unser Support Team kommt aktuell, trotz unzähliger Überstunden und teils automatisierten Kundeninformationen und Updates nach Lieferstatus mit der Bearbeitung individueller Anfragen nicht nach.

Kooperationsanfragen müssen wir vorerst, ganz Lieb, dankend absagen bis sich die äußeren Umstände weiter Normalisiert haben. 



An dieser Stelle möchten wir uns für eventuell entstandene Unannehmlichkeiten, sowie für vereinzelt unüblich, längere Wartezeiten aller Bestellungen im Zeitraum der letzten Wochen entschuldigen und bedanken uns zugleich für jedes entgegengebrachte Verständnis unser geliebten Kunden, Ihrer Geduld, dem unglaublichen Support unserer Community, sowie den langen Atem, der unermüdlichen Einsatzbereitschaft aller mitwirkenden! - Ihr seid Die Besten! - Rave On!® 

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Wir möchten nochmals Ausdrücklich darauf aufmerksam machen, dass generell alle eingehenden Bestellungen, sofort bearbeitet, unverzüglich versendet und - aus aktuellem Anlass leider aber - auch mit etwas Verzögerung, sicher beim Empfänger ankommen werden. 

Wir werden uns innerhalb von 24 Stunden melden, sollte es dennoch Eine Rückfrage von uns zur Bestellung geben oder um eine eventuell notwendige Änderung bzw. mögliche Alternative vorzuschlagen. Üblicherweise wird die Bestellung jedoch, wie gewünscht automatisch ausgeführt.

Wir bedanken uns für das starke, anhaltende Vertrauen und jede eingehende Bestellung! 

Bitte stellen Sie sicher, daß Ihre Bestellbestätigung von uns nicht im 'Spam-Ordner' landet. Sollte dies der Fall Sein, genügt es im Regelfall diese E-Mail in den normalen Posteingang zu verschieben.

Eine persönliche Abholung der Ware ist aus logistischen Gründen leider nicht möglich.

 


Aktuell relevante Meldungen auf dem internationalem Postweg:

 

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🇩🇪 [DE] Coronavirus beeinträchtigt Postverkehr: Die Deutsche Post AG gibt am 14. Februar bekannt, dass es aufgrund des Coronavirus Ausbruchs zurzeit zu Einschränkungen beim Postverkehr kommt.

Der Express-Versand laufe ungestört weiter, allerdings könne es in einigen Regionen aufgrund von Transporteinschränkungen zu Verzögerungen kommen.

🇫🇷 [FR] Coronavirus beeinträchtigt Postbetrieb: La Poste teilte am 18. Februar mit, dass aufgrund des Coronavirus Teile des Postverkehrs seit dem 17. Februar eingestellt wurden. 

🇧🇪 [BE] Postverkehr wird eingeschränkt: Am 14. Februar teilte bpost mit, dass man zurzeit Probleme habe den internationalen Postbetrieb aufrecht zu erhalten.

🇮🇹 [IT] Postbetrieb normalisiert sich teilweise: Meldungen von Poste Italiane zufolge hat sich die Situation in einigen vom Coronavirus betroffenen Gebieten Italiens leicht verbessert. Es könnte jedoch noch einige Wochen dauern, bevor der Rückstau abgearbeitet wird. Der Betrieb ist immer noch in folgenden Gebieten ausgesetzt: 26841, 26867, 26823, 26844, 26847, 26821, 26827, 26845, 26848, 26861 und 35030

🇮🇹 [IT] Poste Italiane stellt Postbetrieb ein: Poste Italiane berichtet am 26. Februar, dass sie aufgrund des Coronavirus die Annahme und Auslieferung der Post in Gebieten mit den folgenden Postleitzahlen eingestellt habe: 26814, 26821, 26822, 26823, 26826, 26827, 26828, 26841, 26842, 26842, 26843, 26843, 26843, 26844, 26845, 26846, 26847, 26848, 26849, 26856, 26861, 26862, 26863, 26864, 26865, 26867, 35030. Es sei noch nicht abzusehen, wann sich der Postbetrieb normalisieren werde.

🇳🇱 [NL] Coronavirus könnte zu Verspätungen führen: PostNL teilte am 26. Februar mit, dass es aufgrund des Coronavirus zu Verzögerungen im internationalen Postverkehr kommen könnte. Laut PostNL sollte mit Verspätungen von 1-3 Tagen gerechnet werden.

Quelle: Deutsche Post AG

 

Alles in allem normalisieren sich alle Abläufe gerade. Wir sind wieder auf Kurs und sind daher sehr zuversichtlich

Abschließend bleibt uns nur zu sagen, mit den Worten des Presse-Sprechers:

"Die Suppe wird heisser gekocht als sie gelöffelt wird. Bitte Geduld und Ruhe bewahren." 


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